Christian Drosten ist ja eine der Personen, die dieses Jahr sehr viel Gehör finden. Klar, als Virologe ist er natürlich auch mit dem zentralen Thema Corona auch schon mittendrin im medialen Interesse. Wenn er sich nun allerdings politisch äußert, dann wird’s echt ziemlich schräg, wie ich finde. Oder aber er übertreibt seine regierungstreue und unkritische Haltung in großem Stil. In jedem Fall hat mich kürzlich eine Aussage von ihm schon recht fassungslos gemacht.
Autor: Karl
Es gibt solche Tote und solche Tote
400.000 Tote in Europa. Was für eine Zahl! Nein, das sind nicht die bisher an Covid-19 Verstorbenen, bei denen dürfte man ungefähr „nur“ bei der Hälfte liegen. Was auch schon schlimm genug ist – davon mal abgesehen. Aber bei den 400.000 Toten in Europa handelt es sich um Menschen, die aufgrund von Luftverschmutzung gestorben sind. Pro Jahr. Warum hört man davon eigentlich so gut wie nichts?
Korrupte Antidemokraten am Werk
Nun kommt also der nächste Lockdown, zwar nur in abgemilderter Form und nur einige Branchen betreffend, aber dennoch bei genügend kleineren und mittleren Unternehmen existenziellen Schaden anrichtend. Und dieser Beschluss der Regierung offenbart nun erneut das, was ich seit Monaten schreibe und was mich zu der zugegebenermaßen etwas drastischen Überschrift veranlasst hat: Es ist die Stunde derjenigen, die Demokratie und Rechtsstaat beschädigen und ausschließlich ihre eigene Agenda weiter durchsetzen wollen. Um die Gesundheit der Menschen geht es wieder mal überhaupt nicht.
Die Neoliberalen machen mobil gegen MMT
Vor einigen Wochen schrieb ich ja schon mal einen kurzen Artikel über die Modern Money Theory (MMT), die zurzeit immer mehr Eingang in den politischen Diskurs findet und auch im US-Wahlkampf thematisiert wird. Da diese Idee nun allem, wofür die Neoliberalen sich stark machen, entgegensteht, machen diese gerade reichlich mobil dagegen.
Ein bezeichnendes Beispiel für einen alten weißen Mann
Am vergangene Wochenende gingen wir bei herrlichstem Herbstwetter mit unserem Hund am Ostseestrand spazieren. Wir haben ein Ferienhaus an der Geltinger Bucht und zum Glück den Hundestrand quasi direkt vor der Tür. Ab 30. September darf man dann, so steht es auf dem Schild, das den Anfang und das Ende des Hundestrands markiert, auch den restlichen Strandbereich mit seinem Hund nutzen. Das machen nicht nur wir, sondern auch viele andere Hundebesitzer, denn am Strand kann man seinen Hund ja prima ohne Leine laufen lassen, da die Möglichkeiten zum Ausbüchsen, Jagen oder sonst was für Hundeunfug dort nicht gegeben sind.
Der Anschlag in Dresden
In Dresden wurden vor zwei Wochen zwei Touristen mit einem Messer attackiert, eines der beiden Opfer verstarb an den Folgen des Angriffs. Nun stellt sich aktuell gerade heraus, dass der 20-jährige Syrer Abdullah Al H. H., der als islamistischer Gefährder eingestuft wurde, unter dringendem Tatverdacht steht. Rechtsaußen hetzt und wettert natürlich sogleich, und so langsam frage ich mich bei diesem erneuten „Versagens“ des Sicherheitsapparates, ob da nicht vielleicht Absicht dahinterstecken könnte, solche Anschläge zumindest wohlwollend geschehen zu lassen.
Die verdienten Milliarden
Die Corona-Krise hat ja dafür gesorgt, dass die Milliardäre ihre Vermögen deutlich vergrößern konnten. Das ist nun nichts Unübliches, denn Krisen treffen eigentlich immer diejenigen am härtesten, denen es ohnehin schon nicht besonders gut geht, und produzieren immer auch Profiteure. Was mir nur an dieser Entwicklung auffällt: Es ist mittlerweile vollkommen selbstverständlich, dass es Milliardäre gibt, obwohl das an sich eigentlich schon etwas komplett Absurdes ist.
Was so alles komplett falsch läuft …
Klar, da könnte man nun so einiges aufzählen (und das hab ich ja auch schon in etlichen Artikeln hier auf unterströmt so gemacht), aber ich finde, dass der Bereich der E-Mobilität und dabei besonders der aktuelle Hype ums Elektroauto schon als sehr bezeichnendes Beispiel dienen kann, um zu zeigen, wie verhaftet unsere Gesellschaft in einem engstirnigen Marktdenken verhaftet ist. Und das wird eben keine Probleme lösen, die durch genau diese Denkweise überhaupt erst entstanden sind.
Dannenröder Wald: Stoppt die Rodung!
Schon wieder soll alter Waldbestand zerstört werden in Deutschland, diesmal nicht für die überkommene Braunkohle, sondern für ein überkommenes Verkehrskonzept, nämlich den Ausbau der Autobahn 49, für den Dannenröder Wald gerodet und zerteilt werden soll.
Gedanken beim Wandern
Gerade war ich im Urlaub, und dort suchen wir dann immer die Natur auf und wandern viel. Da wir schon seit einigen Jahren an die Mosel fahren, kennen wir die Gegend dort recht gut, sodass sich auch Vergleiche zu den vorherigen Jahren ziehen lassen. Und diese können einen dann schon ein bisschen nachdenklich werden lassen …

