Kaum kommt von einem Politiker der Vorschlag, Fleisch höher zu besteuern, laufen die Medien und mit ihnen viele Menschen Amok. Das ist nicht zu fassen. Dabei geht es mir in erster Linie gar nicht um die Frage, ob das nun sinnvoll oder gerecht ist, es geht darum, dass der hemmungslose Fleischkonsum in hohem Maße zum Klimawandel beiträgt und nebenbei Antibiotikaresistenzen fördert, global unsere Umwelt zerstört, von den Qualen der Tiere mal ganz abgesehen. Und dann kommen ernsthaft solche Fragen wie von der Zeit, ob Fleisch zu billig wäre?
Kategorie: Politisches
Marketingluftblase „Tierwohl durch Mehreinnahmen“. Oder: Neues aus dem Hühnerstall
An manchen Tagen hat man einfach Glück. Denn dann ergibt sich eine Gelegenheit, anhand eines einfachen Beispiels aufzuzeigen, was in der Politik gerade komplett falsch läuft: Effekthascherei anstatt durchdachter Lösungen. Gegacker ohne Mut zum großem Wurf.
Progressive Umsatzsteuer
Heinz hat ja gestern einen lesenswerten Beitrag zur Umsatzsteuer hier auf unterströmt veröffentlicht, der meine volle Zustimmung findet. Ausgehend davon habe ich mir dann allerdings noch ein paar weitergehende Gedanken gemacht: Wie wäre es denn, wenn man die Umsatzsteuer nicht abschaffen, sondern als ein Mittel zur gezielten Steuerung nutzen würde, um ökologische und nachhaltige Produkte attraktiver und Dinge, die auf Ausbeutung von Mensch, Tier und Umwelt basieren, teuerer und somit unattraktiver zu machen?
Die Umsatzsteuer gehört abgeschafft und nicht noch weiter erhöht!
Die Umsatzsteuer ist eine Steuer für kleine Geister (lieb gemeint) oder Reiche. Reiche, weil sie damit vor höheren Belastungen geschützt werden. Kleine Geister, weil sie immer noch weiter an dieser Steuerschraube drehen wollen, oft sogar meinen, damit gesellschaftliche Aufgaben und Herausforderungen lösen zu können, am Ende allerdings immer mehr Probleme schaffen. Das einzig sinnvolle Tun wäre, sie auf null zu stellen, den Weg dahin zu beschreiten. Dies stört natürlich die Reichen, und den kleinen Geistern (immer noch lieb gemeint) fehlen die Einsichten dazu, weshalb sie willig das Werk der Reichen und ihrer Konzerne auch tun, nicht davon lassen können. Also wird es wohl lange noch dabei bleiben, dass dieses feudale Mittel zur Finanzierung eingesetzt werden wird. König Lear feiert weiter fröhliche Urständ: „Das ist die Seuche unserer Zeit: Verrückte führen Blinde.“
E-Scooter – Wahnsinn mit Ansage?
Kann es sein, dass nicht der E-Scooter das eigentliche Problem ist, sondern der Verleih dieser Fahrzeuge, das Geschäft damit?
Das Zauberwort heißt Wertschätzung
Der Hass im Netz, aber auch analog ist gewaltig geworden. Kaum ein Tag, an dem der Hass nicht zu erleben wäre. Kaum ein Tag, an dem sich nicht Menschen in Politik, Medien und Gesellschaft über den Hass beklagen, beklagen müssen. Oft, viel zu oft, wo Hass auch Taten zur Folge hat. Von Drohungen bis hin zu tatsächlichen körperlichen Angriffen. Nicht nur in den USA, lange schon bei uns.
Alarmismus
Wenn ich mich so bei Facebook rumtreibe oder manche Presseerzeugnisse so lese, so treffe ich auf viele verschiedene Ansichten, gerade zum Klimaschutz. Sie reichen von „unnötig“ bis hin zu „wir haben nur noch 18 Monate Zeit“. Als Klimaschützer bin ich da zunehmend verunsichert, nicht von denen, die ihn als unnötig ansehen – die nehme ich nicht mal mehr ernst in ihrer Bedenkenlosigkeit. Nein, von den Alarmisten, die mich umgeben, auch in meinem direkten Freundeskreis.
Das Dilemma mit der Massentierhaltung
2017 starben ca. 771 Millionen Tiere in der Massentierhaltung.[1] Das sind 771 Millionen Schicksale, denn dass Tiere Schmerzen empfinden und z. B. Schweine sich ihrer selbst bewusst sind (sie erkennen sich im Spiegel), sollte inzwischen allgemein bekannt sein.
Ein Gastartikel von Markus Mansius
Die Macht über das Geld
In Karlsruhe ist ein Verfahren anhängig, welches der EZB das Recht zur Finanzierung der Staaten entziehen soll, weil behauptet wird, dass genau das von Draghi in seiner Amtszeit getan worden wäre und dem Sparer damit großer Schaden entstanden sei. Einer der Beschwerdeführer ist Gauweiler von der CSU, wieder einmal, allerdings mit einer viel weitergehenden Motivation, als nur dem Sparer wieder zu seinem Recht auf hohe Verzinsung zu verhelfen.
Polizeigewalt
10.000 bis 12.000 Fälle von Polizeigewalt im Jahr sind keine Bagatelle. Wenn dann nur 2 % davon zur Anklage kommen, so ist das ein Skandal, was auch immer die Gründe dafür sind, dass es so wenige Fälle sind, die letztendlich vor Gericht landen.

