Das Fracking ist eine Umweltkatastrophe von nie gekanntem Ausmaß. Verschmutzung der Luft, der Wasserwege, des Grundwassers, chronische Gesundheitsprobleme, Tiersterben und brennbares Trinkwasser sind Folgen dieser umstrittenen Technik der Rohstoffgewinnung. Doku USA 2010, 103 min.
Kategorie: Soziales
Ab nach rechts: der Weg vieler Konservativer in der heutigen Zeit
Vor einigen Tagen geriet ich über drei Ecken in eine Facebook-Diskussion, in der ein Slogan von der Facebook-Seite der NPD gepostet wurde und (auch von mir bekannten Menschen) Zustimmung fand. Hierbei ging es darum, dass Deutschland angeblich ständig für andere Länder Geld ausgeben würde, aber nichts mehr für die Menschen im eigenen Land übrig hätte. Diese Simplifizierung ist natürlich genauso grundverkehrt wie dumm, aber die darauf sich entspinnende Diskussion, nachdem ich und weitere Diskutanten anhand zahlreicher Beispiele belegten, warum an dem Spruch nichts dran sei, bewegte mich zu der weiterführenden Frage: Warum tendieren immer mehr eher konservativ denkenden Menschen in Deutschland dazu, rechtes Gedankengut nicht nur zu tolerieren, sondern sich diesem auch noch aktiv zu öffnen?
„Bio ist nicht gesund“ …
… so tönte es vor knapp zwei Jahren durch die Gazetten. Dabei berief man sich auf eine Untersuchung, die herausgefunden haben wollte, dass es keine positiven Effekte für die eigene Gesundheit hätte, wenn man sich von Bioprodukten anstatt von nicht als solche deklarierten Nahrungsmitteln ernährte. Dabei sind vor allem zwei Dinge nun bemerkenswert: zum einen die rein egozentrische Sichtweise einer solchen Darstellung, zum anderen, dass sich das mittlerweile als falsch herausgestellt hat.
WM 2014 – mein persönliches Fazit
Zur WM und warum ich diese Spiele nicht verfolgt habe, hab ich ja hier schon etwas geschrieben. Nun ist das Spektakel also vorbei, Deutschland ist Weltmeister, der Alltag geht weiter. Doch bei mir sind einige Dinge hängen geblieben bei dieser WM, und diese haben weniger mit dem Fußball zu tun als mit der Art, wie das ganze Ereignis rezipiert wurde.
Mögen die Spiele beginnen …
Heute startet die WM in Brasilien. Eventfußball interessiert mich ja schon länger nicht mehr, vor allem dessen Instrumentalisierung finde ich ziemlich übel, deswegen hab ich auch nicht so große Probleme damit, diese Spiele und das Drumherum nun kritisch zu betrachten. Andererseits frage ich mich mittlerweile, wie man denn überhaupt noch sich vor den Fernseher setzen kann, um sich die Spiele anzuschauen, denn diese Weltmeisterschaft bietet nun wahrlich an allen Ecken und Ende genug mehr als Kritikwürdiges.
Diskussionsmittel zur Verteidigung der Komfortzone
Bei Diskussion von Themen, die auf die normalen, alltäglichen Lebensumstände von Menschen abzielen, habe ich schon oft Reaktionen und ein Diskussionsverhalten erlebt, die gekennzeichnet sind von einer reinen Abwehrreaktion des vom anderen Diskutanten Vorgebrachten. Es geht nicht mehr darum, in irgendeiner Form Argumente auszutauschen oder einen Inhalt voranzubringen, sondern nur noch darum, seine eigene Komfortzone nicht erschüttert zu sehen und guten Gewissens einfach so weitermachen zu können wie bisher, ohne sich selbst moralischen Bedenken aussetzen zu müssen. Ein paar Diskussionsmittel sind mir dabei schon häufig aufgefallen.
Von rechts für den Frieden – das passt nicht
Vorgestern auf der Montagsdemo/Mahnwache in Hamburg klang bei ein paar Rednern an, dass es egal sei, aus welcher politischen Ecke Menschen kämen, wenn sie sich nur für den Frieden aussprächen. Dem kann ich nicht zustimmen. Auch wenn sich jemand nicht im Sinne rechter politischer Positionen äußert, so ist es trotzdem ein Widerspruch an sich, wenn sich diese Person zum Frieden per se bekennt. Dies liegt in der Grundstruktur rechten Denkens und rechter Anschauungen begründet, die genau das auszeichnet, was eben auch eine der Grundlagen dafür ist, Menschen überhaupt zu kriegerischen Handlungen bewegen zu können.
Post von der GEZ
Eine eher persönliche Sache, wobei ich glaube, dass dies bestimmt auch anderen Menschen so passiert ist und es zudem ein bezeichnendes Licht auf die GEZ wirft: Vergangene Woche bekam ich einen Brief von der GEZ, die sich jetzt Beitragsservice nennt, vermutlich weil Gebühreneinzugszentrale zu negativ klingt. Und hier beginnt nun eine ganze Reihe von – sagen wir es mal freundlich – Unsauberkeiten.
Extremistenalarm: Gutmensch vs. Leider geil
An jeder Ecke finden sich die Extreme, und gern prallen diese gleich aufeinander: Vegetarier gegen Fleischesser, Mann gegen Frau, Autofahrer gegen Radfahrer …
Neid
In der letzten Woche hatte ich auf Facebook eine kleine Diskussion, in der dann irgendwann wieder das unvermeidliche Argument kam, ich „wäre doch nur neidisch“ (es ging dabei um teure Autos). Da ich (und bestimmt auch viele andere, die gern mal ein bisschen kritisch abseits des Mainstream denken) schon öfter mit diesem reflexartigen Scheinargument konfrontiert wurde, hier nun mal ein paar generelle Gedanken dazu.

