In einem Gastbeitrag auf Spiegel Online meldet sich Ralf Fücks als prominenter Vertreter der Grünen zu Wort, um auch seinen Senf zur Jugendbewegung um „Friadays For Future“ und Greta Thunberg loszuwerden. Fücks gilt ja als zur intellektuellen Speerspitze der Grünen gehörend, war deren Bundesvorsitzender und Vorstand der parteinahen Heinrich-Böll-Stiftung. Doch was er in dem Beitrag zum Besten gibt, liest sich so, fast so, als hätte Christina Lindner sich mal wieder unqualifiziert zu Wort gemeldet, um die typischen hohlen FDP-Allgemeinplätze zu verkünden. Auch wenn die Grünen derzeit versuchen, die Schülerbewegung zu kapern und politisch auszunutzen, sollte spätestens jetzt klar sein, dass mit dieser Partei kein wirklicher Umweltschutz zu machen ist und der Klimawandel mit Sicherheit nicht gestoppt werden kann. Ein Armutszeugnis, wenn man sich an die Wurzeln der Grünen erinnert.
Kategorie: Politisches
Fridays For Future – „Wir sind ja keine Profis, aber …“
Über vermeintliche Profis, Scheindebatten, Glaubwürdigkeit, das Recht auf Streik, die Freude an politischem Engagement und den Veränderungswillen einer Generation schreibt hier unser Gastkommentator Leon Witte (19) aus Hamburg.
Danke, CDU-Wähler!
Gestern hat das EU-Parlament das hochgradig umstrittene EU-Urheberrechts-Richtiline beschlossen. Da dieses umfassende Zensurmöglichkeiten im Internet beinhaltet und vor allem vom Springer-Verlag vorangetrieben wurde, da sie in erster Linie nicht den Kreativen, sondern den großen Rechteverwertern nutzt, gab es großen Protest vonseiten der Zivilgesellschaft dagegen. Das hat allerdings (mal wieder) alles nichts genutzt, und es ist aus deutscher Sicht vor allem einer Partei zu verdanken, dass hier nun so dermaßen gegen Bürgerinteressen agiert wurde: der CDU.
Wie die AfD ihre Wähler für dumm verkauft …
… und für komplette Vollidioten hält, wurde gerade an einer Aussage von deren Abgeordneten Jörg Nobis, dem AfD Fraktionsvorsitzenden in Schleswig-Holstein deutlich.
Schuld und Schuldner – Deutschland, eine verkehrte Welt
Immer wieder muss ich lesen, dass die, die die Lasten zu tragen haben, selbst schuld daran wären. Immer wieder lese ich, dass sie es einfach ändern könnten, dass sie sich nur zu verweigern bräuchten, dass sie nur anders wählen müssten. Sie wären nur zu faul, zu dumm, zu ungebildet, um dies zu ändern. Deshalb würden „die Schafe immer wieder ihren Schlachter wählen“. Was für ein Unsinn!
Honduras, Venezuela und was daran für uns von besonderem Interesse sein sollte
Gerade hab ich einen Artikel in den Blättern für deutsche und internationale Politik gelesen, in dem es um Honduras geht. Das ist schon interessant und erschreckend, wenn man liest, was das Regime dort abzieht: manipulierte Wahlen, Korruption ohne Ende, Verarmung und schlechte Versorgung immer größerer Teile der Bevölkerung, Ermordung von Oppositionellen und Umweltaktivisten …
Der Deutsche diskriminiert nicht!
Nachdem ja CDU-Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer für ihren unsäglichen „Scherz“ auf Kosten von Intersexuellen bei einer Karnevalsveranstaltung doch auf viel Zuspruch bekam, dass das ja überhaupt nicht diskriminierend sei (natürlich von Menschen, die selbst nicht zur diskriminierten Personengruppe gehören), habe ich gerade heute wieder ein bezeichnendes Beispiel dafür erleben müssen, wie sehr sich der Deutsche per se anscheinend für diskriminierungsresistent hält und anderen erklärt, dass sie sich nicht so anstellen sollen, wenn sie sich diskriminiert fühlen.
AKK macht den deutschen Trump und wanzt sich weiter an die AfD ran
Wenn eine graumäusige, stockkonservative Betonkopfpolitikern wie Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) witzig sein möchte, dann kann das nur schäbig enden. So auch am letzten Donnerstag, als sie auf einer Karnevalsveranstaltung meinte, sich über intersexuelle Menschen lustig machen zu müssen. Das ist vor allem auch nicht weiter verwunderlich, denn zum einen passt es zur ohnehin schon vorhandenen Agenda von AKK, die ja auch schon mal gern Homosexuelle mit Pädophilie und Sodomie in einem Atemzug nennt, zum anderen zielt sie immer offensichtlicher darauf, sich bei der AfD beliebt zu machen, um so eine schwarz-blaue Koalition anzubahnen.
Frauen in der Politik. Hardliner, Plüschkaninchen, hauptsache systemkonform.
Wir leben im Zeitalter der Gleichberechtigung. Rund die Hälfte der Ministerposten im Bundeskabinett ist mit Frauen besetzt. Plus einer weiblichen Bundeskanzlerin. Die großen Volksparteien haben weibliche Vorsitzende. Aus emanzipatorischer Sicht sind wir also in der Gleichberechtigung angekommen. Ich möchte jubeln, wenn ich es denn nur könnte. Meine Hoffnungen auf eine andere, eine ausgewogenere Politik haben sich nämlich nicht erfüllt.
Hamburgs FridayForFuture meets Greta
Seit Wochen demonstrieren Schüler freitags weltweit für den Klimaschutz und bestreiken damit die Schule. Heute war die 16-jährige Initiatorin Greta Thunberg aus Schweden zu Besuch bei den Hamburger Protesten und auch wir sind mit am Start gewesen. Der Start am Gänsemarkt verzögerte sich um ca. 45 Minuten, da Greta noch mit dem Zug unterwegs war. Die Wartezeit bis zum Aufbruch nutzen die ca. 4.000 bis 5.000 Teilnehmer*innen für lautstarke Protestgesänge und politische Parolen. Die Szene wurde, wie zu erwarten, von diversen Fernsehteams und selbstständigen Journalisten begleitet, und die Polizei hatte die Route einmal um die Binnenalster sicher abgesteckt.

