Als politisch sehr interessierter Wähler, dessen einzige Ideologie der Wunsch nach einer gerechten und nachhaltigen Welt ist, wurde ich kürzlich, nachdem ich mich negativ über Olaf Scholz als Kanzlerkandidat geäußert habe, aufgeklärt, dass man ja die breite politische Mitte ansprechen müsse. Aber wer ist eigentlich gemeint mit der breiten politische Mitte?
Kategorie: Blog
Interessantes aus KW 32/2020
An dieser Stelle präsentieren wir regelmäßig Links, die wir unter der Woche entdeckt haben, zu denen wir selbst nicht mehr viel schreiben müssen und die wir teilenswert finden. Viel Spaß beim Lesen und Anschauen!
Wie man mit purem Populismus punktet: Markus Söder
Kürzlich sah ich ein Bild von der NDR-Satiresendung Extra 3 zu Markus Söder, der ja von vielen (vor allem alten weißen Männern, auch aus dem eher linken Spektrum) vor einigen Monate für seine Macherqualitäten in der Corona-Krise gefeiert wurde. Und dieses Bild zeigt auf einfache Weise, dass bei Söder viel Schein und sehr wenig Sein vorhanden ist.
Zypern lehnt CETA ab – und die neoliberale Manipulationsmaschinerie läuft an
Das zypriotische Parlament hat letzte Woche das umstrittene Freihandelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada abgelehnt. Das ist eine gute Nachricht – und zugleich noch eine kleine Lehrstunde, wie neoliberale Indoktrination funktioniert.
Unheimliche Heimchen
Wenn Zeiten unruhiger werden – ob real oder gefühlt -, wie reagieren wir dann? Werden wir erfinderisch oder besinnen wir uns lieber auf Früheres? Vielleicht liegt die Antwort irgendwo in der Mitte. Was mich angeht, so nehme ich derzeit verstärkt wahr, dass der Wunsch nach Verspieltheit, Harmlosigkeit und Einfachheit bei Frauen Trend ist. Ecken und Kanten sind out – Ungefährliches ist in – und natürlich wird „wieder ganz viel selbst gemacht“. Und so gruselt es mich ein wenig, wenn mir die fröhlichen und hübsch zurechtgemachten Heimchen wieder einmal begegnen.
Interessantes aus KW 31/2020
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Jens Spahn
Gestern las ich einen Artikel im Tagesspiegel, der sich mit den Beraterverträgen, die das Bundesgesundheitsministerium von Jens Spahn (CDU) im Zuge der Corona-Krise geschlossen hat, befasst. Und das ist schon sehr bezeichnend: von wegen tolles Krisenmanagement der Bundesregierung, was ja gern und immer wieder überall behauptet wird. Wenn man das so liest (auch ohne da komplett durchzusteigen, denn das ist schon reichlich verwirrend), dann wird einem klar, dass da vor allem Chaos regiert hat.
Interessantes aus KW 30/2020
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Technik: Fluch und Segen
Kürzlich las ich eine Meldung der Deutschen Umwelthilfe (DUH), die in Kiel einen Prozess gegen die Landesregierung von Schleswig-Holstein gewonnen hat. Darin ging es um die Luftqualität, die in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt am Theodor-Heuss-Ring so mies war, dass dort die Stickoxid-Grenzwerte regelmäßig und seit Jahren überschritten wurden. Dem sollte nun mit Luftreinigungsanlagen beigekommen werden – großen Kästen, die mittels Filtertechnik die Luftqualität verbessern sollten. Das Gericht stimmte der DUH zu, dass es sich dabei wohl eher um unerprobten Mumpitz als um eine tatsächlich effektive Maßnahme für bessere Luft handeln dürfte. So weit, so gut. Darüber hinaus zeigt dieses Beispiel allerdings auch noch, was für eine mitunter groteske und wenig zielführenden Technikgläubigkeit heutzutage besteht.
Wer das Was dem Wie vorzieht
Mit dem Finger sind wir Menschen gerne schneller als mit dem Kopf. Und oft geht es dabei um einen scheinbar angeborenen Reflex, Mitschuld und Mitverantwortung von sich zu weisen. Dabei geht es oft eben nicht um das Wie, sondern nur um das plakative und oberflächliche Was. So zeigen die Vegetarier auf die Fleischesser, die Familienwagenbesitzer auf SUV-Fahrer und die Ressourcenverschwender auf Familien mit Kindern, das Wie spielt dabei kaum eine Rolle.

