AfD – Rechtsaußen-Nationalisten mit wirtschaftswissenschaftlichem Deckmäntelchen

Nach der Volksabstimmung in der Schweiz, bei der die Entscheidung pro Zuwanderungsbeschränkungen gefallen ist, meldet sich aus Deutschland sogleich die AfD (Alternative für Deutschland) zu Wort und fordert Ähnliches auch für Deutschland. Nun wird diese Partei immer noch in den meisten Medien als eurokritisch tituliert, dabei trifft es das nicht so richtig, denn rechtsextrem-nationalistisch wäre da schon die treffendere Bezeichnung, wie man auch an diesem Beißreflex auf das Schweizer Votum sieht.

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Zustimmung durch Enthaltung: Genmais im Anmarsch

Durch die deutsche Enthaltung bei der Abstimmung zur Einführung des gentechnisch veränderten Mais 1507 der amerikanischen Firma Pioneer wird dieser nun europaweit zugelassen. Trotz einer mehr als klaren FORSA-Umfrage vom Mai 2009 (PDF), in der sich 78 Prozent der Deutschen gegen Genfood aussprachen, wird die Einführung durch Enthaltung „durchgewunken“. Es sind sogar 85 Prozent der Deutschen, die Genfood als Tierfutter ablehnen.

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AVAAZ: Internet-Apokalypse? (Netzneutralität)

Das raffgierige Treiben der Großkonzerne und Finanzjongleure geht hinter verschlossenne Türen weiter. Nach dem Scheitern des Transpazifischen Freihandelsabkommen wird nun mal wieder an der Schraube „Internet“ gedreht: Es soll zugunsten der Finanzindustrie priorisiert werden (Stichwort „Netzneutralität“). Das bedeutet, dass die Millisekunden, die eine globale Finanztransaktion heutzutage dauert, sichergestellt werden soll und der Bürger hat sich mit dem an Leistung zufrieden zu geben, was dann eben noch an Netzkapazität übrig bleibt.

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Lanz und Wagenknecht

Am 16. 1. war im ZDF die Talkshow von Markus Lanz zu sehen. Diesmal war u. a. Sahra Wagenknecht zu Gast, und was sich dann in dieser Sendung entwickelte, darf getrost als Tiefpunkt des deutschen Fernsehens bezeichnet werden. Lanz legte Wagenknecht gegenüber eine Gesprächsführung an den Tag, die nicht nur ausgesprochen unhöflich war, sondern auch massiv parteiisch. Unterstützt wurde er dabei von Hans-Ulrich Lörges aus der Chefredaktion des Stern.

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Julia Friedrichs: Ideale

Der Untertitel Auf der Suche nach dem, was zählt gibt die Intention der Autorin recht gut wieder. Ausgangspunkt dieses Buches ist eine Silvesternacht, in der die Journalistin und Bestsellerautorin (Gestatten: Elite) Julia Friedrichs am Bett ihres noch nicht mal einjährigen Sohnes steht, diesen beim Schlafen beobachtet und sich fragt, wie die Welt wohl aussehen wird, wenn er mal alt sein wird. Ausgehend davon, versucht sie zu ergründen, welche Ideale Menschen haben, die sie selbst als tatsächliche oder potenzielle Vorbilder sieht.

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Globale Konzerne vs. nationale Regierungen – ein ungleicher Kampf

Kürzlich sah ich in der ARD-Mediathek die sehr interessante Reportage Geld regiert die Welt. Hierin wird über Finanzkonzerne, insbesondere den Branchengrößten BlackRock, berichtet, die kaum einer kennt, die aber mittlerweile über eine enorme Macht verfügen, die bis in den Alltag von vielen Menschen hereinreicht. Dabei wird deutlich, dass solche Unternehmen aufgrund ihres Netzwerkes untereinander und auch in die Politik hinein in einer Größenordnung agieren, die es Nationalstaaten kaum noch ermöglicht, als ernsthafte Gegenspieler zur Durchsetzung von Bevölkerungsinteressen aufzutreten.

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Leben in St. Pauli

Neulich wurde ich von einer Freundin, Michaela Schweers, gefragt, ob ich ihr für eine Arbeit im Rahmen ihres Masterstudiums an der School of Architecture Bremen ein paar Fragen zum Wohnen in St. Pauli beantworten könnte. Da der Stadtteil ja zurzeit aufgrund verschiedener Dinge – Gefahrengebiet, Esso-Häuser, Lampedusa-Flüchtlinge – nicht nur in Hamburg in aller Munde ist, dachte ich mir, dass meine Antworten ein interessanter Einblick in das Leben in St. Pauli sein könnten, anhand dessen eine Vorstellung vermittelt werden kann, wie sich der Stadtteil in den letzten Jahren gewandelt hat.

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Hitzlsperger und die Homophobie

Es gab ein großes mediales Echo, als Thomas Hitzlsperger letzte Woche verkündete, dass er homosexuell sei. Klar, Hitzlsperger ist ein fußballerisches Schwergwicht, immerhin 52-maliger deutscher Nationalspieler, davon einige Male als Kapitän, zahlreiche Spiele in der Bundesliga, vor allem für den VfB Stuttgart, und in europäischen ersten Ligen, hier in erster Linie für Aston Villa in England.

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