Nu(h)r ein Brandstifter …

Vor gut einer Woche schwappte eine Empörung durch Deutschland, weil der Muslim Erhat Toka Anzeige gegen Dieter Nuhr erstattet hat und diesen einen „Hassprediger“ nannte. Sowohl in sozialen Medien als auch auf allen anderen medialen Kanälen sprangen sofort Etliche Dieter Nuhr bei. Doch ist es tatsächlich so, dass Nuhr ja nur ein paar Witze über den Islam gemacht und Toka somit überreagiert hat? O. k., die Formulierung „Hassprediger“ finde ich nun auch nicht so gelungen, ich würde Nuhr eher als Brandstifter bezeichnen – und die Folgen seiner unsäglichen Zündelei konnten wir gerade am letzten Wochenende nur zu deutlich beobachten.

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Das verrohte Bürgertum

Vor einigen Monaten schrieb ich ja hier auf unterströmt schon mal einen Artikel Verrohung als Prinzip, in dem ich Abnahme von Ethik und Moral in unserer Gesellschaft aufgrund des unserem Wirtschaftssystem immanenten Konkurrenz- und Aggressionsdenkens darstellte. Dieser Prozess ist leider noch lange nicht zu Ende, in der letzten Zeit mehren sich vielmehr die Anzeichen dafür, dass es eher immer noch schlimmer wird. Wo führt eine derart verrohte und entsolidarisierte Gesellschaft hin?

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Die Drehtür – im Grunde nichts anderes als zeitversetzte Korruption

In den letzten Monaten war die sogenannte Drehtür ordentlich in Schwung, durch die Politiker in die Wirtschaft wechseln zu Unternehmen, deren Interessen ziemlich direkt mit ihrem vorherigen Aufgabengebiet verbandelt sind: Dirk Niebel wechselte als ehemaliges Mitglied des Rüstungsausschusses zum Rüstungsunternehmen Rheinmetall, der ehemalige Gesundheitsminister Daniel Bahr landet beim Versicherungsunternhmen Allianz, und aus dem Kanzleramt ging es für Eckart von Klaeden und Ronald Pofalla direkt in gut dotierte Positionen bei Daimler (als Leiter des Bereichs Politik und Außenbeziehungen) und der Deutschen Bahn.

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