Diskussionsmittel zur Verteidigung der Komfortzone

Bei Diskussion von Themen, die auf die normalen, alltäglichen Lebensumstände von Menschen abzielen, habe ich schon oft Reaktionen und ein Diskussionsverhalten erlebt, die gekennzeichnet sind von einer reinen Abwehrreaktion des vom anderen Diskutanten Vorgebrachten. Es geht nicht mehr darum, in irgendeiner Form Argumente auszutauschen oder einen Inhalt voranzubringen, sondern nur noch darum, seine eigene Komfortzone nicht erschüttert zu sehen und guten Gewissens einfach so weitermachen zu können wie bisher, ohne sich selbst moralischen Bedenken aussetzen zu müssen. Ein paar Diskussionsmittel sind mir dabei schon häufig aufgefallen.

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George Soros – Wetten auf Europa

Zuerst muss ich wohl vorausschicken: Was kann man von einem Buch erwarten, in dem der Spiegel-Redakteur Gregor Peter Schmitz ein Interview mit dem Milliardär George Soros geführt hat? Alleine die Tatsache, dass George Soros mit Spekulationen zahllose Menschen in den Ruin getrieben hat, lässt keinen solchen „Philanthropen“ erwarten, den er gern darstellen möchte. Da wirken Spenden für eine „Demokratisierung von Osteuropa“ auch eher wie eine Wiedergutmachung. Aber ganz so einseitig ist es dann doch nicht …

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Von rechts für den Frieden – das passt nicht

Vorgestern auf der Montagsdemo/Mahnwache in Hamburg klang bei ein paar Rednern an, dass es egal sei, aus welcher politischen Ecke Menschen kämen, wenn sie sich nur für den Frieden aussprächen. Dem kann ich nicht zustimmen. Auch wenn sich jemand nicht im Sinne rechter politischer Positionen äußert, so ist es trotzdem ein Widerspruch an sich, wenn sich diese Person zum Frieden per se bekennt. Dies liegt in der Grundstruktur rechten Denkens und rechter Anschauungen begründet, die genau das auszeichnet, was eben auch eine der Grundlagen dafür ist, Menschen überhaupt zu kriegerischen Handlungen bewegen zu können.

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Ukraine und die Propaganda

Über die Geschehnisse der letzten Monate in der Ukraine und über die (nicht nur im Zusammenhang damit) immer offensichtlicher werdende gleichgeschaltete Propaganda der deutschen Medien haben wir ja hier auf unterströmt schon einiges geschrieben, aber nun gab es gerade wieder ein besonders dreistes Bubenstück von einer vermeintlich seriösen Informationsinstanz, nämlich den Tagesthemen.

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Post von der GEZ

Eine eher persönliche Sache, wobei ich glaube, dass dies bestimmt auch anderen Menschen so passiert ist und es zudem ein bezeichnendes Licht auf die GEZ wirft: Vergangene Woche bekam ich einen Brief von der GEZ, die sich jetzt Beitragsservice nennt, vermutlich weil Gebühreneinzugszentrale zu negativ klingt. Und hier beginnt nun eine ganze Reihe von – sagen wir es mal freundlich – Unsauberkeiten.

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