Das Wetter ist ja ein beliebtes Thema für Smalltalk. Allerdings zeigt sich in diesem harmlosen Austausch von Floskeln zurzeit auch, wie wenig vielen Menschen der Ernst der Lage, in der wir uns befinden, überhaupt bewusst ist.
Kategorie: Soziales
Willst du das wirklich, AfD-Wähler?
Für mich – und wahrscheinlich auch für jeden von Euch, der das hier liest – ist es eine komplett absurde Vorstellung, die AfD zu wählen. Aber es gibt ja genug Menschen, die das machen. Und viele von denen glauben tatsächlich, dass die AfD etwas für „die kleinen Leute“ machen würde, weil die Blaubraunen sich ja auch gern in ihrer Öffentlichkeitsarbeit so geben. Doch das ist natürlich ein kompletter Trugschluss, und insofern sollte man AfD-Wähler, wenn man ihnen mal begegnet, ruhig ein paar sehr direkte Fragen dazu stellen.
Verschlüsse von Plastikflaschen
Die Leute hierzulande brauchen offenbar immer etwas, worüber sie sich aufregen können. Nun sind es gerade die Deckel von Plastikflaschen, die seit einem Jahr EU-weit an den Buddeln befestigt sind, damit sie nicht einzeln in der Gegend rumfliegen und dann rumliegen.
Wir arbeiten zu wenig? Nein, zu viel!
Vonseiten der CDU wird ja gerade mächtig getönt, dass die Deutschen zu faul, zu bequem seien und mehr arbeiten müssten. Das ist nicht nur ausgesprochen zynisch, sondern auch noch komplett realitätsfern.
Der feine Unterschied
Drei Menschen mit einem Messer, dreimal schießt die Polizei. Klingt erst mal nach ziemlich ähnlichen Sachlagen, aber sieht dann im Detail doch bezeichnenderweise sehr unterschiedlich aus.
Die verheerendste Sucht: Geldsucht
Sucht. Im Duden steht dazu: „krankhafte Abhängigkeit von einem bestimmten Genuss- oder Rauschmittel o. Ä. / übersteigertes Verlangen nach etwas, einem bestimmten Tun / Krankheit“. Im Prinzip ist es sehr einfach und betrifft zumindest alle Säugetiere: Eine Tätigkeit, die das Ausschütten von Glückshormonen verursacht, wird immer wieder vollzogen und sogar gesteigert. Das kann so ziemlich alles sein, was ein kurzes Glücksgefühl beschert: Drogen/Alkohol, Essen, Sex, Einkauf, Sport oder was immer uns (kurzzeitig) glücklich macht. Dabei verlieren wir das Gefühl für die Verhältnismäßigkeit und versuchen, durch Steigerung der Dosis oder Frequenz den ursprünglichen „Kick“ wiederzuerlangen.
Wenn nicht sein kann, was nicht sein darf
In Hamburg ist eine 39-jährige Frau im Hauptbahnhof mit einem Messer scheinbar wahllos auf Passanten losgegangen und hat 18 von ihnen zum Teil schwer verletzt. Ein Mann aus Tschetschenien, dessen Identität bisher wohl noch nicht bekannt ist, brachte die Frau zu Fall, und der 19-jährige Syrer Muhammad al-Muhammad hielt sie dann fest, bis die Polizei kam, sodass keine weiteren Personen attackiert werden konnten. Die Reaktionen des blaubraunen Packs hierauf sind nun so bezeichnend, dass deutlich wird: Diese Menschen sind in ihrem stumpfsinnigen Hass echt nicht mehr zu retten, die müssen wir leider komplett abschreiben.
Ansprüche an eine vertrauenswürdige Polizei
Die Polizei ist für die Durchführung des staatlichen Gewaltmonopols zuständig, und das ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, für die das Vertrauen der Bürger benötigt wird. Leider ist es immer wieder offensichtlich nicht gegeben, dass die Polizei integer agiert. Mit ein paar Beispielen will ich aufzeigen, was anders laufen müsste, um eine Polizei zu haben, die eines demokratischen Rechtsstaats würdig ist.
Rechte Bigotterie
Große Aufregung (mal wieder) um Jan Böhmermann, eines der Lieblingsfeindbilder des rechten Packs hierzulande. Diesmal geht es um einen rechtsextremen Blogger, für den die rechte Postille Cicero dermaßen verlogen Partei ergreift, dass es schon fast wehtut.
Der Wunsch nach einer Perspektive
Die AfD-Bundespartei ist nun laut Verfassungsschutzgutachten gesichert rechtsextremistisch – und dennoch haben die Blaubraunen nach wie vor viele Anhänger. Woran könnte das liegen? Ich hab da so eine Idee …

