An dieser Stelle präsentieren wir regelmäßig Links, die wir unter der Woche entdeckt haben, zu denen wir selbst nicht mehr viel schreiben müssen und die wir teilenswert finden. Viel Spaß beim Lesen und Anschauen!
20. Mai: March against Monsanto
Auch in diesem Jahr gibt es weltweit wieder Protestaktionen und Demonstrationen gegen die Machenschaften von Monsanto/Bayer. Eine Webseite informiert und koordiniert die Aktionen auf der ganzen Welt und vielleicht ist ja auch eine Stadt in Deiner Nähe dabei: http://www.march-against-monsanto.com/may20/
Umdeutung der Begriffe
Nachdem Emmanuel Macron am letzten Wochenende zum französischen Präsidenten gewählt wurde, sind viele deutsche Politiker und auch Medien gleich vorn mit dabei, nun vom ihm Reformen einzufordern. Mal davon abgesehen, dass eine solche Einmischung in die innenpolitischen Angelegenheiten eines anderen Landes mal wieder typisch deutsche Überheblichkeit sind, so wird doch auch deutlich, wie sehr der Begriff „Reformen“ sich mittlerweile gewandelt hat. Was da nämlich von Macron erwartet wird (und was er vermutlich sowieso liefern dürfte, wenn man sich seine Vitae anschaut), ist recht einseitig ideologisch besetzt und hat wenig mit der ursprünglichen Bedeutung zu tun.
ELECTRORETURN
Über die privatisierte Post und deren zunehmend teurere und schlechtere Dienstleistungserbringung kann man sich zu Recht genug aufregen, nun allerdings habe ich einen Service entdeckt, der von denen angeboten wird und den ich richtig gut finde – und so was soll dann ja auch mal erwähnt werden, oder?
Eckart von Hirschhausen: Die wundersame Macht der Gedanken
Im Rahmen der SRF-Sendung „Sternstunde Philosophie“ steht der Gast Dr. Eckart von Hirschhausen dem Moderator Yves Bossart Rede und Antwort. Jeder, der den TV-erfahrenen Doktor schon einmal gesehen hat, kennt dessen Humor und Leichtigkeit. Ein wenig im krassen Gegensatz zum leicht hölzern wirkenden Moderator schwingt der TV-Doktor die Anekdoten- und Witzekeule und bringt einem so eine unbeschwerte Lebensphilosophie näher, von der sich wohl jeder eine Scheibe (oder zwei) abschneiden kann.
Tatverdächtige sind keine Täter
Klingt eigentlich logisch und selbstverständlich, oder? Das scheint allerdings nur so, denn mal abgesehen davon, dass in der Auslegung von Statistiken gern mal gemäß dem eigenen politischen Gusto hier nicht so wirklich sauber unterschieden wird zwischen beiden Begriffen, so wird auch in ganz konkreten Fällen gern mal darüber hinweggesehen, dass wir in Deutschland eine Unschuldsvermutung haben, die für jeden gilt, bis ein Gericht seine Täterschaft festgestellt hat – zum Glück!
Interessantes aus KW 18/2017
An dieser Stelle präsentieren wir regelmäßig Links, die wir unter der Woche entdeckt haben, zu denen wir selbst nicht mehr viel schreiben müssen und die wir teilenswert finden. Viel Spaß beim Lesen und Anschauen!
Populismus gegen Die Linke
Die Rheinische Post betreibt ziemlich plumpen Populismus, aber da es ja gegen einen Politiker der Linken geht, nämlich Christian Leye, NRW-Spitzenkandidat seiner Partei, scheint das dann ja irgendwie o. k. zu sein. Mal wieder ein Beispiel für Journalismus, der vor allem an Agitation und nicht an zumindest um Objektivität und Fairness bemühte Berichterstattung interessiert zu sein scheint.
Franco A. – und wieder mal Behördenversagen im großen Stil …
Franco A., ein Oberleutnant der Bundeswehr, hat sich unter falschem Namen als syrischer Flüchtlinge registrieren lassen, um so, das ist zumindest die zurzeit kommunizierte Vermutung, einen Terroranschlag zu begehen, um Flüchtlinge zu diskreditieren. Dabei muss Franco A. als eindeutig Rechtsradikaler bezeichnet werden. Soweit das, was bisher bekannt ist. Allerdings wirft dieser Vorfall dann doch einige Fragen auf, die das ganze Geschehen noch grotesker erscheinen lassen könnten, als es ohnehin schon ist. Und mal wieder muss man im Zusammenhang mit Rechtsextremismus ein gewaltiges Behördenversagen attestieren.
Lebensmittelkennzeichnung
Neulich beim Frühstück: Mein Blick fällt auf die Lebensmittelverpackungen auf dem Tisch, auf denen Dinge wie „Bio“ oder „ohne Gentechnik“ stehen – und ich frage mich: Ist das nicht eigentlich absurd, dass Nahrung, die auf normalem Weg hergestellt wird, extra gekennzeichnet wird, das, was unter unterschiedlichen schädlichen Voraussetzungen produziert wird, hingegen nicht? Das ist doch im Grunde eine Verdrehung der Realität – die allerdings unsere Sicht auf die Welt reichlich beeinflusst.

