Was ist links, was ist rechts?

Immer wieder lese oder höre ich, dass „die Linken“ ja genauso schlimm wären wie „die Rechten“ (meistens natürlich von selbst Rechtslastigen), und auch die Aussage, dass Extremismus von links und rechts beides abzulehnen ist, vernimmt man ja immer wieder auch aus dem Mund von Politikern, die sich selbst zur Mitte zählen. Ich finde das sehr ärgerlich, denn auf diese Weise werden grundsätzlich unterschiedliche Weltsichten in einen Topf geschmissen und verkommen so zu reinen Kampfbegriffen.

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Nur mal kurz angemerkt …

In den Medien wird diskutiert (in den Parteien wohl auch), ob eine Grundrente nach 30 Jahren hartem Arbeiten (Grüne) oder nach 35 Jahren hartem Arbeiten (SPD) gezahlt werden soll oder ob sie überhaupt sinnvoll ist (CDU/CSU ist sich da noch nicht so sicher) oder ob auch hier Schumpeters Gesetz von der schöpferischen Zerstörung auf den Märkten gelten soll, wie es die FDP und die AfD wohl am liebsten hätten.

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Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung ja, aber nicht so, liebe SPD

Wenn, unerwartet zwar von mir derzeit ob der politischen Konstellationen, die SPD die Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung durchsetzen sollte, so wie sie derzeit geplant ist, mit den geplanten Einschränkungen der Gewährung der Rente auf bestimmte Personenkreise und damit dem Ausschluss anderer, wichtiger, weiterhin dann bedürftiger Personenkreise, werde ich eine Verfassungsklage erwägen.

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Gutmensch trifft: Vegetarismus

Der mittlerweile zum Kampfbegriff mutierte Titel „Gutmensch“ wird auf vielseitige Art und Weise verwendet: Ob zum Diffamieren von ökologisch engagierten Menschen oder wie in diesem Fall zur überheblichen Selbstbetitelung eines Möchtegernweltretters. An dieser Stelle soll es aber nicht um den Gutmenschen an sich gehen, sondern um seine verklärte und pedantische Weltanschauung sowie seine gern belächelte oder beleidigte Weltverkomplizierung bis hin zur Selbstgeißelung.

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Die spannende Frage: Was bringt uns zuerst um?

Das klingt jetzt als Überschrift erst mal ein bisschen ruppig, aber ich fürchte, dass es letztlich genau darauf hinauslaufen wird. Schließlich ist ja kaum irgendwo mal ein Gegensteuern gegen die zahlreichen destruktiven Verwerfungen des neoliberalen Marktradikalismus zu beobachten, sodass es immer nur weiter mit Volldampf auf den Abgrund zugeht, der nicht viel anderes als das Ende der Menschheit (zumindest wie wir sie kennen) oder sogar sämtlichen Lebens auf unserem Planeten bedeutet. Bleibt also die Frage: Was bringt uns letztlich als Erstes dorthin – der Klimawandel, die Resultate der zunehmenden sozialen Kälte, die fortschreitende Umweltzerstörung oder eventuell doch die Hybris, künstliche Intelligenz entwickeln zu wollen?

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