E.ON schleicht sich aus der Verantwortung

Das klingt ja erst mal super, was da auf tagesschau.de vermeldet wird: Der Energiekonzern E.ON richtet sich neu aus, spaltet sich auf und fixiert sich mehr auf die erneuerbaren Energien, die im Hauptteil des Konzerns verbleiben werden, während der ausgegliederte Teil als eine Art Bad Bank für die Altlasten in Form der AKWs fungieren soll. Sigmar Gabriel ist natürlich voll des Lobes davon, und auch nicht weiter benannte „Analysten“ sehen darin eine Vorbildfunktion für andere Energiekonzerne in Europa.

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Dumm geboren und nichts dazugelernt?

Inwieweit lassen sich die einfachen Denkmuster und Vorurteile von Leuten wie Thilo Sarrazin auf die vermeintlich schwachen Mitglieder unserer Gesellschaft übertragen? Sind Intelligenztests wirklich aussagekräftig, vor allem dann, wenn sie auf Menschengruppen angewendet werden, die völlig andere Lebensbedingungen zu erfüllen haben oder hatten? Wie weit ist die Genetik hierfür zur Verantwortung zu ziehen?

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Nützliche Ausländer

Das wird der „Ich hab ja nichts gegen Ausländer, aber“-Fraktion nun gar nicht gefallen: Eine Studie hat ergeben, dass die in Deutschland lebenden Ausländer 22 Mrd. Euro mehr in die Sozialsysteme und Steuerkasse einzahlen, als sie aus ebendiesen bekommen. „Die wollen ja alle nur hier in unsere soziale Hängematte und Kohle vom Staat kassieren“ hat sich endgültig somit als eine üble Lüge erwiesen.

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Hara-Kiri – Tod eines Samurai

Regisseur Takashi Miike kannte ich bisher nur von seinem Film Ichi, der Killer, einem recht abgedrehten und blutigen Gangsterfilm. In eine vollkommen andere Richtung geht nun Hara-Kiri – Tod eines Samurai (123 Minuten), auch wenn der Trailer, der mich auf den Film aufmerksam gemacht hat, zunächst einen ebenfalls recht blutigen Martial-Arts-Film vermuten ließ. Doch weit gefehlt, Hara-Kiri zeichnet sich nur durch wenige actionlastige Sequenzen aus und ist ein ruhiger, düsterer Abgesang auf das Wesen und den Kodex der Samurai.

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Warum große Vermögen immer weiter anwachsen

Reichtum zeugt Reichtum: Bei einer Ertragsrate von fünf Prozent verdoppelt sich der Wert des Kapitals alle 14 Jahre, während bei einem Wachstum von zwei Prozent die Wirtschaft 35 Jahre benötigt, um sich zu verdoppeln. Das bedeutet, dass im Laufe eines Jahrhunderts sich der zusätzliche Reichtum sieben Mal verdoppelt und 128 Mal größer als zu Beginn ist, während die Wirtschaft nur um das Achtfache gewachsen wäre.

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Meinungspluralität in deutschen Medien

Das rechte Spektrum in Deutschland hat den Begriff der Gleichschaltung der Medien in den letzten Monaten zunehmend für sich okkupiert: Bei den HoGeSa-Demos wurde Entsprechendes skandiert, vonseiten der Rechtsparteien NPD und AfD hört man immer häufiger diesen Vorwurf, und Udo Ulfkotte veröffentlicht bei dem rechtsesoterischen Kopp-Verlag ein Buch mit dem Titel Gekaufte Journalisten. Das ist eine unerfreuliche Entwicklung, da so eine berechtigte Medienkritik diskreditiert und in eine Ecke gerückt wird, in die sie nicht gehört.

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